Straßenausbau bei Bach steht 2026 vor dem Abschluss

Neubau der Donaubrücke bei Pfatter wird vorbereitet

20.01.2026

Der lang erwartete Ausbau der Staatsstraße 2125 östlich von Sulzbach an der Donau geht in die entscheidende Phase. Gemeinsam mit Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hat sich der Landtagsabgeordnete Patrick Grossmann Ort über den aktuellen Stand der Bauarbeiten sowie über weitere geplante Straßenbaumaßnahmen im Landkreis informiert. Für Grossmann ist der Termin ein klares Signal: Der Straßenbau hat für die Mobilität im ländlichen Raum weiterhin hohe Priorität. Laufende Baumaßnahmen, wie hier in Bach müssen nun zügig und verlässlich zu Ende geführt werden. 

Die Maßnahme umfasst den bestandsorientierten Ausbau der Staatsstraße 2125 auf rund 3,84 Kilometern – vom bisherigen Ausbauende östlich von Sulzbach bis zur Ortseinfahrt von Bach an der Donau. Die Baukosten betragen 11,7 Mio. Euro. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen und den Verkehrsfluss nachhaltig zu verbessern. Vor allem schlechte Sichtverhältnisse, enge Kurvenradien und der sanierungsbedürftige Fahrbahnzustand werden durch die Maßnahme behoben. Durch den bestandsorientierten Ausbau ist trotzdem eine resourcenschonende Bauweise gewährleistet.

Bau in drei Abschnitten – Abschluss bis Herbst 2026 vorgesehen

Das Projekt ist in drei Bauabschnitte gegliedert. Der erste Abschnitt von Bach a. d. Donau bis zum Gärtnereibetrieb Meinzinger wurde bereits Ende 2024 abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt bis zur Scheuchenbergstraße in Neudemling wurde Ende 2025 fertiggestellt. Für den dritten und letzten Abschnitt beginnen die Arbeiten nach den Faschingsferien. Damit ist nochmals eine Vollsperrung mit Umleitung verbunden. Für Anlieger und den ÖPNV ist die Umleitung über den Radweg gewährleistet.

Bei den Gesprächen vor Ort kamen Anregungen durch Gemeinderäte zur Sprache. Die lange Bauzeit werde als Belastung empfunden. Grossmann machte vor Ort deutlich: „Für die Menschen vor Ort ist entscheidend, dass es nun verlässlich vorangeht und die Belastungen durch die Umleitungen ein absehbares Ende haben.“ Verkehrsminister Bernreiter bekräftigte: „Die Maßnahme soll spätestens im Herbst 2026 abgeschlossen sein. Wichtig ist, dass die Anlieger den bestehenden Radweg weiterhin als Umleitung nutzen können, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.“

Zahlreiche Verkehrsprojekte werden umgesetzt

Neben dem Ausbau der Staatsstraße 2125 stehen weitere bedeutende Infrastrukturprojekte in der Region an. In der Gemeinde Pfatter beginnen 2026 die Vorarbeiten für den Neubau der Donaubrücke an der Staatsstraße 2146 – der einzigen Donauquerung zwischen Regensburg und Straubing. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, die Bauzeit wird rund fünf Jahre unter laufendem Verkehr betragen. 2026 sind auch die Erneuerungen der Fahrbahnen der Staatstraße 2394 bei Undorf, der Staatsstraße 2165 bei Duggendorf und Dünzling sowie der Staatstraße 2329 bei Mintraching auf der Agenda. Für 2027 ist die Fahrbahnerneuerung der Staatsstraße 2111 zwischen Süching und Geiselhöring inklusive einer Verbreiterung zur Verbesserung des Verkehrsflusses eingeplant.

Hoher Etat für Staatsstraßen

Der Etat für den Staatsstraßenbau liegt aktuell mit rund einer halben Milliarde Euro pro Jahr auf sehr hohem Niveau. Grossmann betonte, dass dies auch in den kommenden Haushaltsjahren so bleiben solle. Dafür habe er sich im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags mit Nachdruck eingesetzt. „Nur mit einer verlässlichen Finanzierung lassen sich wichtige Infrastrukturprojekte konsequent umsetzen“, so der Abgeordnete.