Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für CITO – Forschungsbau kann noch dieses Jahr starten

20.02.2025

Die Infrastruktur für medizinische Zukunftsforschung in Regensburg wächst weiter rasant: Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat in seiner heutigen Sitzung 61,5 Millionen Euro für das Center for Immunomedicine in Transplantation and Oncology (CITO) an der Universität Regensburg bewilligt. Damit kann noch in diesem Jahr wie geplant mit dem Neubau begonnen werden. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 84,4 Millionen Euro.

"Mit CITO entsteht ein hochkarätiges Forschungszentrum, das die medizinische Forschung in Regensburg auf ein neues Level hebt. Dank modernster Technologien werden neue Therapieansätze für bislang unheilbare und chronisch-entzündliche Erkrankungen entwickelt“, betont der Landtagsabgeordnete Patrick Grossmann. Als Mitglied des Haushaltsausschusses hat sich Grossmann gemeinsam mit seinem Landtagskollegen Jürgen Eberwein für eine zügige Umsetzung des Vorhabens eingesetzt. Das neue Laborgebäude wird auf dem Gelände des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) in unmittelbarer Nähe des Regensburger Centrums für Interventionelle Immunologie (RCI) und der Fraunhofer-Arbeitsgruppe ITEM errichtet. Die Nähe zu diesen Einrichtungen ermöglicht eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschenden aus Medizin, Biologie, Informatik und Datenwissenschaften. Eberwein hebt hervor: "Die enge Kooperation verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen macht CITO zu einem einzigartigen Forschungszentrum mit internationaler Strahlkraft. Hier werden erstmals Projekte an der Schnittstelle von Immuntherapie, Tumorforschung und Transplantationsmedizin realisiert. Das kommt nicht nur den Patienten zugute, sondern stärkt auch den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Regensburg."

Mitte 2025 soll mit dem Bau begonnen werden, die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant. In einem ersten Schritt kann jetzt ein erstes Vergabepaket insbesondere zur Baugrube und den Rohbaubauarbeiten starten. "Mit dieser Entscheidung gibt der Freistaat Bayern ein klares Bekenntnis zur Spitzenforschung in der Region. Ich freue mich, dass dieses zukunftsweisende Projekt nun zügig umgesetzt werden kann", so die beiden Abgeordneten abschließend.